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St.-Josefs-Hospital Hagen


 

 

 

Erschienen in "Krankenhaus Technik + Management", Dezember 2016

 

Ein Drittel Energie gespart

 

 

St.-Josefs-Hospital in Hagen reduziert seine Energiekosten durch Einsatz moderner Heiztechnik erheblich

 

 

Wie ein Krankenhaus durch ein modernes Heizsystem seinen Energieverbrauch um rund ein Drittel senken kann, hat das St.-Josefs-Hospital in Hagen gezeigt. Der Bund Berlin e.V. hat die Klinik dafür mit dem Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" ausgezeichnet.

 

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Erschienen in "das Krankenhaus", November 2015

 

St.-Josefs-Hospital als „Energie sparendes Krankenhaus“ ausgezeichnet

 

Das St.-Josefs-Hospital in Hagen erhält das Gütesiegel des BUND .,Energie sparendes Krankenhaus" für sein außerordentliches Engagement im Klimaschutz.

 

 

Die Strategie klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen (C0²) im St.·Josefs-Hospital Hagen zu reduzieren, beinhaltet unter anderem Maßnahmen in den Bereichen Wärmetechnik, Kälteanlage, Speiseversorgung und Energiemanagement. Der Fokus liegt dabei auf der Modernisierung raumlufttechnischer (RLT) und wärmerelevanter Anlagen zur Effizienzsteigerung sowie der Außerbetriebnahme veralteter, nicht mehr benötigter Technik. Weitere Energieeinsparungen konnten durch zusätzliche bauliche Maßnahmen wie der Erneuerung der Zentralküche und des Kesselhauses realisiert werden. Darüber hinaus wurden Teile der Beleuchtung au LED-Technik sowie zwei Aufzüge auf frequenzgeregelte Antriebe umgestellt.

Anhand zahlreicher Maßnahmen konnten zwischen 2009 und 2014 die C0 -Emissionen um 25 Prozent gesenkt werden. Dies entspricht 1005 Tonnenjährlich. Grundpfeiler der ausgeklügelten Strategie ist das Energiemanagement So werden monatlich mehr als 46 Energiezähler in den Bereichen Strom, Wärme, Kälte und Wasser erfasst und ausgewertet. Mehr als 4 000 physikalische Datenpunkte sind an die Gebäudeleittechnik gekoppelt und liefern somit die Grundlage für eine ständige Optimierung der Energieverbräuche.

Im Jahr 2011 wurde mit der Erneuerung zweier RLT-Anlagen, samt Wärmerückgewinnung über einen Kreuzstrom­ Wärmetauscher, der Startschuss für ein erfolgreiches Wärmekonzept gegeben. Ergänzt wurde dies 2012 mit der Außerbetriebnahme der Dampferzeugung und der Erneuerung der Kesselanlage einschließlich Warmwassererzeugung. Die signifikanten Einsparungen wurden 2013 mit dem Einbau und der Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Blockheizkraftwerkes (BHKW) weiter ausgeweitet. Das BHKW erzeugt Strom und die entstehende Abwärme wird für Warmwassererzeugung genutzt. Der Wirkungsgrad beträgt 91 Prozent, bei einer Leistung von 140 Kilowatt (kW) elektrisch und 212 kW thermisch.

 

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