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Clinic Neuendettelsau


TECHNISCHE FAKTEN

Clinic Neuendettelsau

 

In der Clinic beinhaltet die Strategie zur deutlichen Vermeidung von klimaschädlichen CO2 -Emissionen sowohl die Reduzierung des Stromverbrauchs als auch die Optimierung des Wärmebedarfs. Hierzu erfolgte eine kontinuierliche Umstellung auf energiesparende Leuchtmittel, bedarfsgerechte Schaltzeiten und eine Verminderung der Leuchtmittelanzahl. Zudem wurde das Personal im Umgang mit der Technik geschult. Weiterhin wurde die Lüftungsanlage hinsichtlich der Schaltzeiten optimiert und es konnten durch eine verbesserte Heizungsregelung und die Installation von Wärmerückgewinnungsanlagen wesentliche Einsparungen im Wärmeverbrauch erzielt werden.

 



 

 

Einsparungen

  • Reduzierung der CO2-Emissionen um 30,2 % von 2008 bis 2012
  • CO2-Einsparung von mindestens 689 Tonnen jährlich
  • Einsparungen im Wärmeverbrauch betragen 1.731.000 kWh und der Stromverbrauch sank um 548.000 kWh im Vergleich von 2008 zum Jahr 2012
  • Energiekostensenkung um mehr als 227.900 Euro/Jahr

 

 

Wärmeversorgung

  • Seit 2000 Betrieb eines Blockheizkraftwerks (110 kW elektrische, 178 kW thermische Leistung) zur Erzeugung von Strom und Wärme in Verbindung mit einem Absorber für die Kältebereitstellung
  • Reduzierung der Vorlauftemperaturen
  • Einbau von Zusatzheizkörpern an der Empfangstheke
  • Heizungsregelungen optimiert
  • Automatische Abschaltung der Pumpen bei steigenden Außentemperaturen
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen in 6 Kleinkälteanlagen
  • Inbetriebnahme der Rotationswärmetauscher in den Lüftungsanlagen

 



 

 

Beleuchtung und Stromeinsparung

  • Nutzung zweier Photovoltaikanlagen mit insgesamt ca. 45 kW auf einer Fläche von 360 m²
  • Reduzierung der Flurbeleuchtung um 2/3 und gesamte Reduzierung der Leuchtmittel um 1/3 (200 Stück) für das gesamte Gebäude ohne Qualitätseinbusse
  • Vorgegebene und programmierte Mindestbeleuchtung in der Nacht
  • Nachtbeleuchtung der Außenanlagen wird bedarfsgerecht über Dämmerungsschalter eingeschaltet
  • Großflächige Ausrüstung der Beleuchtungsanlage mit Zeitsteuerungen und Bewegungsmeldern, vor allem in Fluren und Treppenhäusern
  • Einsatz von energiesparenden Leuchtmitteln wie Leuchtstoffröhren und zunehmend LED-Leuchten. Vorhandene Leuchtstoffröhren wurden durch solche mit geringerer Leistung bei gleichbleibender Lichtstärke ersetzt.
  • Optimierung der Lüftungsanlage, insbesondere hinsichtlich der Volllastlaufzeiten, indem früher auf Nachtbetrieb gewechselt oder ganz ausgeschaltet wird

 



 

 

 

Energiemanagement

  • Tägliche Aufzeichnung und kontinuierliche Auswertung sämtlicher Verbrauchswerte
  • Betrieb einer Gebäudeleittechnik zur zentralen Steuerung und Überwachung der Gebäudetechnik

 

 

Sonstiges Engagement

  • Wasserverbrauch durch tägliche Überwachung ergab eine Reduzierung von 18.378 auf 15.800 m3 im Zeitraum 2008 bis 2011 trotz steigender Patientenzahlen
  • Regenwasserbewirtschaftung: Sammlung des Regenwassers in zwei Zisternen mit insgesamt 34 m3 und angeschlossenem Überlauf zu einem Reduktionsteich mit ca. 300 m3. Dieser dient zum Versickern und Verdunsten des Regenwassers.

 

 


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