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Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe




 

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe hat fünf Jahre nach der Erstauszeichnung weitere Energiesparpotenziale aufgespürt und entsprechend gehandelt. Das Krankenhaus spart nun zusätzlich 20,8% CO2 ein und hat damit die Anforderung für eine Gütesiegelverlängerung mehr als nur erfüllt, die bei fünf Prozent im Zeitraum von fünf Jahren liegen.

 

Das anthroposophische Akutkrankenhaus mit 304 Betten mit den Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe liegt am südwestlichen Rand von Berlin, im Spandauer Ortsteil Kladow.

 

Die Klinik konnte bereits 2007 erhebliche Einsparungen von 1.060 Tonnen CO2 erzielen. Mit Hilfe einer Energiesparpartnerschaft mit der Vattenfall Europe Sales GmbH konnten im Wesentlichen zwei entscheidende Schritte umgesetzt werden: Die präzise Anpassung der Energieversorgung an den tatsächlichen Verbrauch und die Modernisierung der vorhandenen Versorgungsstruktur.

 

Die Leistungen der Klinik sind im Anbetracht der schon bei der Erstauszeichnung hervorragenden Energiesparergebnissen besonders hervorzuheben. Die Einrichtung verringerte ihren CO2-Ausstoß um weitere 573 Tonnen pro Jahr, verbraucht nun 100.000 kWh Strom und um über 1.045.000 kWh Wärme weniger als im Jahr der ersten Gütesiegelverleihung.

 

Seit 2007 hat das Krankenhaus insbesondere die Wärmeversorgung weiter optimiert. Ein modernes Blockheizkraftwerk, mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II finanziert, versorgt nun die Klinik effizient mit Wärme und Strom. Außerdem wurde die Solarkollektoranlage in ein Regelungssystem eingebunden, wodurch die Anlage mit der Kraft der Sonne wesentlich effektiver Wärme produziert. Der Strombedarf wurde durch vermehrt eingebaute energiesparende Leuchtmittel und den bedarfsgerechten Betrieb der Anlagentechnik reduziert.

 

 

Im Beisein von Christian Gaebler, Berliner Staatssekretär für Verkehr und Umwelt übergab der BUND die Urkunde zur Verlängerung der BUND-Auszeichnung bei einer Feier, die gemeinsam mit den Neuauszeichnungen für das Franziskus-Krankenhaus und das Krankenhaus Bethel Berlin stattfand, .

 

„Die Klinik zeigt eindrucksvoll, wie das Zusammenspiel unterschiedlicher Ansätze, in der Summe, den Kohlendioxidausstoß deutlich reduziert. Darüber hinaus gibt es erst wenige Krankenhäuser, die sich mit dem Bezug von Ökostrom auseinandersetzen und im eigenen Haus so konsequent Energie sparendes Nutzerverhalten schulen“, so Andreas Jarfe, Landesgeschäftsführer des BUND Berlin.

 

Dr. med. Roland Bersdorf, Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe, betont:

„Unsere Aufgabe ist es, kranken und leidenden Menschen zu helfen. Dazu gehört auch, dass wir uns für eine gesundheitsfördernde Umwelt einsetzen. Unser Anliegen ist es, im Rahmen unserer Möglichkeiten das Klima möglichst wenig zu belasten und damit letztendlich uns allen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten.“

 

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