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Rehabilitationszentrum Bad Frankenhausen



Solarenergie zur Erwärmung des Schwimmbadwassers

TECHNISCHE FAKTEN

Rehabilitationszentrum Bad Frankenhausen

 

In Verantwortung für die Umwelt wurden bei der Errichtung der Deutsche Rentenversicherung Bund Rehabilitationszentrum Frankenhausen Techniken eingesetzt, die einen effektiven Umgang mit Energie ermöglichen und so dem Gedanken der Nachhaltigkeit nachkommen. Durch ein konsequentes Energiemanagement wird der dauerhafte Energie sparende Betrieb gewährleistet.

 

Bereits bis 2004 konnten 90 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) durch verschiedene Energiesparmaßnahmen vermieden werden. Bis 2009 sank der Ausstoß an CO2 um weitere 50 Tonnen. Umgerechnet werden nun gegenüber 2004 274.000 kWh weniger Erdgas und 5.000 kWh weniger Strom benötigt, um die 196 Patienten zu versorgen.

 

Wärmeversorgung

  • Einsatz einer thermischen Solaranlage mit 650 qm Kollektorfläche als Solardach zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.
  • Sonstige Wärmeerzeugung erfolgt durch zwei hoch effiziente Erdgasbrennwertkessel, die einen bedarfsoptimierten gleitenden Betrieb zulassen.
  • Einsatz von drehzahlgesteuerten Heizungsumwälzpumpen.
  • Einsatz von Wärmerückgewinnungsanlagen:
  • In den Lüftungssystemen.
  • Zur Vorerwärmung des Trinkwassers mit Hilfe des Abwassers aus dem Schwimmbad.
  • Zur Vorerwärmung des Spülmaschinenwassers aus der Kondensationswärme der Kälteanlage.
  • Ersatz der vorherigen Großküchenspülmaschine durch eine moderne, energieeffiziente Spülmaschine, die nur 1/10 der bisheringen Dampfmenge erzeugt.
  • Konsequente Isolation von Rohren und Kanälen.
  • Kontaktschalter zwischen Heizung und Fenster – bei längeren Öffnungszeiten des Fensters wird in den Patientenzimmer die Heizung ausgeschaltet.

 

Elektroenergie

  • Die gesamte künstliche Beleuchtung des Gebäudes erfolgt mit Energiesparleuchten und mit Leuchtstofflampen, die mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind.
  • Bei der Planung und der Errichtung des Hauses wurde darauf geachtet, die Beleuchtung überwiegend durch natürliche Lichtquellen zu ermöglichen. Hierzu wurden Lichtkuppeln eingesetzt und die Räume so ausgelegt, dass sie eine Nord-Südausrichtung besitzen.
  • Das Haus verfügt über ein Lastspitzenmanagement.
  • Einsatz von Frequenzumformern für die Antriebe von Ventilatoren in der Lüftung.

 

Wasser

  • Durchflussmengenbegrenzung an den Waschbecken.
  • Spülkästen mit Spülstoppautomatik.
  • Anlage eines Ökoteichs und vollständige Regenwasserversickerung auf der Geländeoberfläche.
  • Nutzung des Regenwassers für die Bewässerung der Grünanlagen. Einsatz einer 6 m3 großen Zisterne.
  • Dachbegrünung

 

Sonstiges

  • zentrale Gebäudeleittechnik

 



Datenüberwachung Solarthermieanlage


Wärmetauscher Solarthermie


Schwimmbadvorerwärmung


Bund-Gütesiegel

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