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LWL-Klinik Marsberg und LWL-Wohnverbund



Alfons Schrewe (TL), Josef Spiertz (Kaufm. Direktor), Johannes Schröder (BUND NRW) (v.l.n.r.)

Marsberg, 24. November 2010 – Erfreut über die erneute Verleihung des BUND-Gütesiegels nahmen Josef Spiertz als kaufmännischer Direktor und Alfons Schrewe als Technischer Leiter die Urkunde im Namen aller Beschäftigten des Standortes an der Bredelarer Straße 33 vom BUND entgegen.

 

 

Bereits 2005 hatten die Marsberger ihren Energieverbrauch deutlich gesenkt und damit 30% CO2 gespart. Nun konnten sie weitere enorme Verbesserungen erreichen. Das Ergebnis lässt sich mit 14,5% weniger CO2 in den letzten fünf Jahren sehen.

 

Zu den vorhergehenden über 800 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid kommen jetzt noch einmal 280 Tonnen weniger CO2 gegenüber 2003. Sowohl die Beschäftigten als auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind stolz auf diese Leistung. Hat die LWL doch ein energiepolitisches Programm festgelegt, die CO2-Emissionen bis 2020 um 45% für ihre gesamten Liegenschaften zu senken.

 

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt seit Jahren ein intelligentes Energiemanagement in seinen Einrichtungen und sucht nach zukunftsweisenden Formen der Energiebereitstellung. Dies erklärt, dass am Standort Marsberg entgegen des allgemeinen Trends im Krankenhauswesen der Energieverbrauch nicht nur wärme-, sondern auch stromseitig verringert werden konnte. Dazu ist seit 2002 eine moderne Holzhackschnitzelkesselanlage im Einsatz.

 

Die Holzhackschnitzelkesselanlage, die Natur belassene Brennstoffe aus umliegenden Wäldern und Sägewerken verfeuert, gehört zu den größten nordrhein-westfälischen Holzheizwerken in öffentlicher Trägerschaft mit einer Wärmeleistung von 850 kW und einem Investitionsvolumen von 652.000 Euro. Die Finanzierung ist zu 35 Prozent durch die Holzabsatzförderrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen getragen worden. Unterstützt wurde das Vorhaben durch eine Initialberatung der Energieagentur in NRW.

 

„Dieser LWL-Standort hat noch Anfang des Jahrzehnts über 2.700 Tonnen CO2 emittiert. Mittlerweile hat sich die LWL-Einrichtung auf etwas mehr als 1.600 Tonnen CO2-Emissionen optimiert. Mit der gesparten Energie können über 100 Einzelhaushalte mit Strom und 10.500 Quadratmeter Wohnfläche beheizt werden.“ so Johannes Schröder als Vertreter des BUND Landesverbands NRW e.V.

 

Der Technische Leiter Alfons Schrewe verspricht: „Wir bleiben am Ball, wie man so schön sagt, und arbeiten weiter an unseren energetischen Maßnahmen.“ Dies ist der richtige Ansatz für ein nächstes Treffen spätestens in fünf Jahren.



Erstmalige Vergabe am 1.6.2005 mit Gerd Kistner (BUND Nordrhein-Westfalen e.V.)


2005 mit Bodo Schmidt (damaliger Kaufm. Direktor WKM/WKJM, Werkleiter WWM)


2005 (v.l.n.r.:) G. Kistner; M. Dauskardt; W. Diekmann; B. Schmidt; G. Zeich, A. Scholle



Verlängerung am 24.11.2010 mit Urkunde und Schild


Pressegespräch


Bund-Gütesiegel

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