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Westfälische Kinder- und Jugendklinik Marsberg



v. l. n. r.: Dr. Stefan Bender (Ärztlicher Direktor WKM/ WKJM); Hildegard Bartmann-Friese (Pflegedirektorin WKM/WKJM); Gerd Kistner (BUND NRW); Bodo Schmidt (Kaufmännischer Direktor WKM/WKJM, Werkleiter WWM); Andrea Engelmann (Fachliche Leitung WWM)

Marsberg, 01.06.05 – Der nordrheinwestfälische Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeichnet die nordrheinwestfälische Kinder- und Jugendklinik Marsberg sowie den Wohnverbund Marsberg mit dem BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ aus. Sie haben es innerhalb eines Jahres geschafft ihren Kohlendioxidausstoß um 30 % zu reduzieren.

 

Für die jährliche Einsparung von rd. 800 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid erhalten die Westfälische Kinder- und Jugendklinik Marsberg und der Westfälische Wohnverbund Marsberg in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., das Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“. Diese Auszeichnung honoriert das herausragende Engagement von Krankenhäusern im Bereich Energieeinsparung und damit für den Klimaschutz.

 

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe unterstützt seit Jahren ein intelligentes Energiemanagement in seinen Einrichtungen und sucht nach zukunftsweisenden Formen der Energiebereitstellung. Dies erklärt, dass am Standort Marsberg entgegen des allgemeinen Trends im Krankenhauswesen der Energieverbrauch nicht nur wärme-, sondern auch stromseitig verringert werden konnte, und seit 2002 eine moderne Holzhackschnitzelkesselanlage im Einsatz ist.

 

Die Holzhackschnitzelkesselanlage, die Natur belassene Brennstoffe aus umliegenden Wäldern und Sägewerken verfeuert, gehört zu den größten nordrhein-westfälischen Holzheizwerken in öffentlicher Trägerschaft mit einer Wärmeleistung von 850 kW und einem Investitionsvolumen von 652.000 Euro, das zu 35 Prozent durch die Holzabsatzförderrichtlinie des Landes Nordrhein-Westfalen getragen wurde. Unterstützt wurde das Vorhaben durch eine Initialberatung der Energieagentur in NRW.

 

„Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zeigt am Standort Marsberg, wie der zukunftsweisende Umgang mit Energie aussieht. Die Umsetzung von effektiven Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Einsatz nachwachsender Rohstoffe zur Energiebereitstellung ist eine gelungene Kombination. Wir freuen uns über diesen besonderen Beitrag zum Klimaschutz und möchten mit unserer Auszeichnung andere zur Nachahmung einladen“, so Gerd Kistner, Kreisgruppenchef des BUND NRW bei der Überreichung des Gütesiegels.

 

„Für unsere Häuser sind Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz kein Widerspruch. Die Entscheidung, Holz als zusätzlichen Brennstoff einzusetzen, ermöglicht uns eine stärkere Unabhängigkeit von den ständig steigenden Preisen für fossile Energieträger. Wir nehmen die heutige Auszeichnung als Anlass, auch in Zukunft weitere Einsparpotentiale zu realisieren “, so Bodo Schmidt, kaufmännischer Direktor der Klinik und Werkleiter des Wohnverbundes.

 

 



Gerd Kistner (BUND Nordrhein-Westfalen e.V.)


Bodo Schmidt (Kaufmännischer Direktor WKM/WKJM, Werkleiter WWM)


v.l.n.r.: G. Kistner; M. Dauskardt (Leitender Landesbaudirektor des LWL); W. Diekmann (CDU, Landschaftsversammlung des LWL, Gesundheits- und Krankenhausausschuss); B. Schmidt; G. Zeich (CDU, Landschaftsversammlung des LWL,Vorsitzender des Gesundheits- und Krankenhausausschusses), A. Scholle (Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Marsberg )


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