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St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee


 

Aus: KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe Februar 2015

Energetische Behandlung mit positiven Nebenwirkungen

 

Mit Blick auf die rund 800-jährige Geschichte der Alexianer sind zehn Jahre keine besonders lange Zeitspanne, schließlich hat sich die katholische Ordensgemeinschaft schon seit dem 13. Jahrhundert der Krankenpflege verschrieben. Im Klimaschutz dagegen, wo Taten den Worten oftmals hinterherhinken, ist ein Jahrzehnt konsequent durchgesetzter Energiesparmaßnahmen durchaus der Rede wert.

 

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11. Juli 2007

Chinesische Delegation besucht
St. Joseph-Krankenhaus

 

Im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Klimaschutznetzwerkes besuchte am 11.07.2007 eine chinesische Delegation das St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee.

 

Die Gruppe, die sich aus Vertretern von Nicht-Regierungs-Organisationen (NRO) zusammensetzte, informierte sich über Klimaschutzprojekte in Berlin. Ziel des mehrtägigen Besuches der Delegation war es, durch einen intensiven Austausch zwischen deutschen und chinesischen NRO-Partnern die Kapazitäten beider Seiten auf dem Gebiet des Klimaschutzes zu stärken und ein effektives deutsch-chinesisches Netzwerk aufzubauen.

 

Herr Wolfgang Heßler, Kaufmännischer Direktor des St. Joseph-Krankenhaus Berlin—Weißensee, das seit 2004 das BUND-Gütesiegel trägt, begrüßte die Gruppe zusammen mit der ärztlichen Direktorin Frau Dr. med. Iris Hauth. Die Gruppe hatte die Möglichkeit die verschiedenen Bereiche des Krankenhauses zu besichtigen. Die umgesetzten Maßnahmen zur Energieeinsparung wurden von Herrn Clemens Schreiber erläutert, der für das Technische Management des Krankenhauses verantwortlich ist. Weitere Informationen zu den umgesetzten Maßnahmen des Krankenhauses finden Sie unter Information



Delegation bestehend aus: Cheng Quian, He Gang, Hu Xin, Jilang Chen, Lijian Zhao, Luo Rui, Yuming Wang, Yo Jie zusammen mit Dorit Lehrack, Internationale Seniorberaterin der Chinese Association for NGO Cooperation und Herrn Wolfgang Heßler, kaufmännischer Direktor des St. Joseph-Krankenhauses

 

Aus: Berliner Morgenpost vom 8.7.2004

 

Bezirke

Nachrichten

St. Joseph mit Gütesiegel

 

Weißensee - Das St. Josephs-Krankenhaus wird mit dem Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" ausgezeichnet. Mit Photovoltaikanlage, Wasserzisternen und Dachbegrünungen würden in der Klinik seit Jahren ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie praktiziert und Rohstoffe gespart, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz mit. Das Krankenhaus liege mit seinen Energieverbrauchswerten knapp 30 Prozent unter dem Durchschnitt vergleichbarer Häuser.

epd

 

Aus: Tagesspiegel online vom 9. Juli 2004

 

Nachrichtenüberblick

Schlagzeilen

St. Joseph Krankenhaus fürs Energiesparen ausgezeichnet

 

Berlin (dpa/bb) -  Das St. Joseph-Krankenhaus in Weißensee hat das Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" erhalten. Das teilte am Mittwoch in Berlin der Bund für Umwelt und Natruschutz Deutschland (BUND) mit, der die Auszeichnung verleiht. Das St. Joseph verbrauche 30 Prozent weniger Energie als ein durchschnittliches Krankenhaus. "Das Gesamtkonzept ist überzeugend: Sonne zur Stromerzeugung, Regenwasser zur Bewässerung" sagte der Berliner BUND-Geschäftsführer Stefan Bundscherer.

 

Aus: Neues Deutschland vom 9. Juli 2004

Bezirksumschau

Weissensee

Energie-Siegel für St.-Joseph-Krankenhaus

 

(epd). Mit dem Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" ist am Mittwoch das St. Joseph-Krankenhaus in Weißensee geehrt worden. Die Klinik spare rund 30 Prozent an Energie und Wasser gegenüber vergleichbaren Einrichtungen, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Mittwoch mit. Mit finanzieller Unterstützung Berlins und der Krankenkassen habe das katholische Krankenhaus Photovoltaik- und Wärmerückgewinnungsanlagen sowie Regenwasser-Sammelbecken gebaut und die Dächer begrünt. Die vom BUND vergebene Ehrung würdigt Kliniken, die sich in besonderer Weise für effiziente Energienutzung und Energieeinsparung in ihren Häusern einsetzen.

 

Aus: SOLARINFO.de vom 9. Juli 2004

 

Das Energie sparende Krankenhaus

 

"Stromfresser" Krankenhaus als ökologische Chance

 

Das St. Joseph Krankenhaus in Berlin Weißensee hat das Gütesiegel "Energie sparendes Krankenhaus" erhalten. Für eine stationäre Einrichtung wie diese ist das eine besondere Leistung, gelten sonst doch gerade Krankenhäuser wegen der elektronischen Ausrüstung und des besonders hohen Heizbedarfs als "Stromfresser".

Die Klinik in Berlin verbraucht trotzdem 30 Prozent weniger Energie als ein durchschnittliches Krankenhaus. Das Konzept: Einsatz von Solarstrom auf den zahlreich vorhandenen Schrägdächern. Außerdem nutzt man eine Regenwassersammelanlage zur Bewässerung und hat ein ausgeklügeltes System zur Wärmedämmung und Energieeffizienz entwickelt.

Solarinfo-Redaktion

 

Aus: Berliner Woche Weißensee vom 14. Juli 2004

 

Strom aus "eigener Ernte"

 

St. Joseph-Krankenhaus ausgezeichnet

 

Weißensee. Im St. Joseph-Krankenhaus in der Gartenstraße holt man den Strom vom Dach. Unter anderem dafür wurde das Haus jetzt als "Energie sparendes Krankenhaus" ausgezeichnet.

 

Die Solaranlage war 2001 mit Fördermitteln errichtet worden. Die Anlage ist für 15 Kilowatt ausgelegt, pro Jahr werden rund 11 000 Kilowattstunden erzeugt und im eigenen Haus verbraucht oder ins Bewag-Netz eingespeist. Das entspricht dem Jahresverbrauch von drei Familien.

Elmar Hauptenbuchner, bei Krankenhausbetreiber St. Alexius für Bau und Technik zuständig ist stolz auf das Erreichte: "Wir haben auch alle Heizrohre isoliert, konsequent energiesparende Leuchtstoffröhren eingebaut und Waschbecken mit Durchflussmengenbegrenzern versehen".

Mechthild Zumbusch, Projektleiterin beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND): "Bei Wärme- und Stromverbrauch liegt das St. Joseph-Krankenhaus um fast ein Drittel unter dem Verbrauch vergleichbarer Häuser."

Ralf Drescher

 

Aus: Katholische Sonntags Zeitung vom 17./ 18. Juli 2004

 

Energie sparen mit Erfolg

 

St. Joseph-Krankenhaus in Weißensee ausgezeichnet

 

BERLIN, -"Energie sparendes Krankenhaus" - dieses Prädikat verlieh am vergangenen Mittwoch der "Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland" (BUND) dem St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee. Dieses Gütesiegel können nur Kliniken bekommen, die sich in besonderer Weise für Energieeffizeinz und Klimaschutz im Haus engagieren oder mindestens 25 Prozent weniger Energie als der Durchschnitt verbrauchen.

Gerade mal zwölf Krankenhäuser von bundesweit etwa 2700 Kliniken konnten sich bis zur vergangenen Woche mit der Auszeichnung schmücken. Das St. Joseph-Krankenhaus für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, das sich auch als medizinisch innovativ versteht, liegt mit seinen Energiewerten dabei rund 30 Prozent unter dem Durchschnittsverbrauch vergleichbarer Häuser in Deutschland und damit auf Platz 13.

 

Effektive Energieeinsparung

In St. Joseph wurden seit Jahren konsequente Maßnahmen zur Energie- und Wassereinsparung umgesetzt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert einen Teil des von der Klinik benötigten Stroms. Wärmerückgewinnungsanlagen ringen der geheizten Raumluft ihre Wärme wieder ab, ehe sie nach draußen gelangt. Viel Geld wurde zudem in modernisierte Haustechnik, Gebäudeleittechnik und Leitungsisolierung gesteckt.

Wärmeschutzverglasung, Einsatz elektronisch gesteuerter Energiesparlampen und Beleuchtung nur bei Bedarf tragen zur Energieeffizienz bei. Regenwasser wird in Zisternen zur Bewässerung der Grünanlagen gesammelt. Zudem wurden die Dächer der einzelnen Gebäude begrünt, und die im vergangen Jahrzehnt entstandenen Neubauten wurden so geplant, dass sie möglichst viel natürliches Licht hereinlassen - das wirkt sonnig auf Patienten und Stromrechnung. Auf diese Weise bilanziert das St. Joseph-Krankenhaus eine um fast ein Drittel geringeren Stromverbrauch als ähnliche Häuser in Deutschland.

Doppelte Freud für die Alexianerbrüder, die Träger der St. Joseph-Klinik: Gerade vor vier Wochen hatte die ebenfalls von ihnen betriebene Bosse-Klinik in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) ebenfalls den begehrten Titel eingeheimst.

Nach Angaben des BUND sind alle 13 Kliniken, welche die 25-Prozent-Hürde überspringen konnten, in kirchlicher oder privater Trägerschaft. "Hier handeln Menschen, die den Klimawandel als Vorboten der Veränderung der Schöpfung begreifen und sich die Frage stellen: Was können wir tun ?" so BUND-Landesgeschäftsführer Stefan Bundscherer in seiner Laudatio. Für ihn nützt die Energieeinsparung nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch dem Klima; 22 600 Kilogramm des Klimaschädlings Kohlendioxid würden auf diese Weise gar nicht produziert.

In 15 Jahren sollen sich in Investitionen nach Angaben des kaufmännischen Direktors von St. Joseph, Wolfgang Heßler, auch finanziell amortisiert haben. Stefan Bundscherer ist sich sicher, dass das Vorbild von St. Joseph Schule machen wird.

Henson Stehling

 

 

 

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