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Karl-Jaspers-Klinik



Karl-Jaspers-Klinik

Karl-Jaspers-Klinik: Höchste Einsparung bei Verlängerung seit Beginn der Auszeichnung

Klinik reduziert CO2-Ausstoß um nahezu einem  Drittel

 

Für die nach der Erstverleihung zusätzlich erzielten Energieeinsparungen erhielt die die Karl-Jaspers-Klinik am 17. Juli 2014 erneut das begehrte Siegel vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).

 

Die Einrichtung ist ein seit 150 Jahren bestehendes Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie im Ammerland bei Oldenburg und erhielt im Jahr 2009 erstmals diese Auszeichnung, weil es deutlich unter den mittleren Verbrauchswerten für Strom und Wärme gegenüber anderen Kliniken ähnlicher Größe liegt. Die Energieeinsparung bei den Gebäuden ist in dieser Klinik eine Herausforderung, weil sie vielfach denkmalgeschützt sind und sich auf einem parkähnlichen 42 Hektar großen Gelände befinden.

Axel Weber, Geschäftsführer der Klinik machte im Rahmen einer kleinen Feier nach dem Spatenstich für einen forensischen Neubau mit Sozialministerin Cornelia Rundt klar: „Wir freuen uns, dass wir das Siegel weiterhin führen dürfen und sind stolz darauf, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Wir tragen Verantwortung für die kommenden Generationen und zeigen das gerne.“

 

Im Vergleich zu 2007 konnte die Klinik ihre Treibhausgasemissionen um zusätzlich fast einem Drittel reduzieren. Das sind weitere 952 Tonnen Kohlendioxid weniger pro Jahr und entspricht rund 30 %.

 


Freuen sich über weitere fünf Jahre als Energie sparendes Krankenhaus (von links:) Aufsichtsrat Psychiatrieverbund Oldenburger Land Landrat Jörg Bensberg, Betriebsratsvorsitzender Stephan Krüger, Pflegedienstleitung Monika Jüttner, stellvertretender Geschäftsführer Michael Poerschke, Technischer Leiter der KJK Jörg Roth, Ministerin Cornelia Rundt, BUND-Landesvorstand Günther Bauermeister, KJK-Geschäftsführer Axel Weber, MdL Barbara Woltmann und BUND-Projektleiterin Annegret Dickhoff. Foto: Wündisch-Konz


Die Geschäftsführung hat sich auch in den letzten Jahren mehrfach für Neubauten und den Abriss der alten Bausubstanz entschieden. Dazu zählen zum Beispiel das neue Appartementhaus für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege und Gäste, das Café am Wasserturm oder der Anbau an die Station S2.

Besonders der Technische Leiter der KJK, Jörg Roth, freut sich, dass seiner Abteilung die Möglichkeiten zur Umsetzung für Innovation zur Ressourcenschonung gegeben sind.

 

Günther Bauermeister, Vorstandsmitglied des BUND-Landesverbands Niedersachsen stellte fest, dass eine so deutliche CO2-Absenkung in einer für den Klimaschutz bereits ausgezeichneten Klinik zu erreichen, bundesweit einmalig sei und zeigt, welchen deutlichen gesellschaftlichen Beitrag die Fachklinik leistet. Er übergab gemeinsam mit Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND Berlin e.V. die Urkunde.

Auch Ministerin Cornelia Rundt gratulierte zur Verleihung des Energiespar-Siegels und zeigte sich von der nachhaltigen ökologischen Verantwortung der Karl-Jaspers-Klinik sehr beeindruckt.


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